Über mich

Mein Weg als Coach & Dipl.-Pädagogin

Das Leben ist einfach, aber wir bestehen darauf, es kompliziert zu machen.
– Konfuzius –

Verena Hirschmann

portraitFreiheit ist sehr wichtig für mich. Und ich habe im Laufe meines Lebens sehr verschiedene Zwänge und Begrenzungen kennengelernt.

Manche traten mir von außen entgegen. Forderungen, Verbote, Bedingungen. Ich musste als Kleinkind die Gäste meiner Eltern zum Abschied küssen. Bevor ich spielen gehen durfte, musste ich den Teller leer essen. Als ich klein war, gab es noch viele Schilder auf denen stand: “Rasen betreten verboten”.  Lachen im Unterricht war in der Grundschule ein paarmal der Grund, dass ich vor die Tür musste. Ich musste verschiedene Prüfungen ablegen, um machen zu können, was ich wollte: z.B. Autofahren und einen verantwortungsvollen Beruf ausüben.

Schlimmer als die Zwänge von außen sind die, die in uns selbst wirksam sind. Den Zwängen von außen etwas entgegenzusetzen ist manchmal vergleichsweise leicht. Als Jugendliche bin ich barfuß in die Schule gegangen und habe die viel zu großen Hemden meines Vaters getragen. Kirchbesuche in Jeans fand meine Mutter unangemessen – wodurch genau das für mich attraktiv wurde. Später bin ich mal ohne Führerschein Auto gefahren (ich empfehle das nicht zur Nachahmung).

Ich bewies mir selbst, dass ich mich widersetzen konnte.

Bis ich merkte, dass diese Rebellion mit Freiheit nichts zu tun hatte.

Wo geht’s zur ECHTEN Freiheit?

Denn die Begrenzungen waren IN MIR.

So war es mir lange nicht möglich, mein Studium zu beenden. Ich hatte mein Abitur, und ich hatte alle Seminare besucht, alle Leistungsnachweise erbracht, die mich zur Diplomprüfung berechtigten. Aber ich hatte die Idee “Ich weiß nicht genug.” Und egal, wie viel ich lernte – es reichte nie.

Ich war nicht frei, zu tun was ich wollte.

Entweder stand da der Wächter, der mir entgegenschrie: “Wenn du machst, was sie wollen, dann gibst du dich selber auf!” und in der anderen Richtung stand einer, der sagte: “Wenn du dich nicht anpasst musst du eben selber sehen, wie du klarkommst.”

Zunächst konnte ich dieses Dilemma einfach nicht lösen.

Ich brach das Studium ab.

Zwei Jahre später schrieb ich mich wieder ein. Ich hatte es satt. “Tu dies nicht, tu das nicht, sonst….” Was “sonst”? Sonst habt ihr mich nicht mehr lieb?

Egal. Ich muss tun, was ich tun muss. Gut, wenn man eine starke rebellische Kraft in sich hat – man kann sie auch gegen den Unsinn im eigenen Kopf einsetzen!

Glaube nicht alles, was du denkst

Was ich mit “Unsinn im eigenen Kopf” meine, illustriert folgende kleine Geschichte:

Im Psychologieseminar schrieben wir eine Abschlussklausur. Der Multiple-Choice-Test umfasste 30 Fragen. Ich war ziemlich nervös, als wir die Arbeit zurückbekamen. Die Dozentin hatte die Arbeiten nach den Ergebnissen sortiert. Die schlechtesten Ergebnisse lagen oben und wurden zuerst ausgeteilt. Immer wieder näherte sie sich meinem Platz – aber das Papier ging an die Person hinter mir oder an meinen Nachbarn… Ich erhielt meine Arbeit als Letzte. 30 von 30 Punkten, stand da. Und der erste Gedanke, der mir durch den Kopf schoss, war: “Was hättest du besser machen können?”

Und da war es dann wirklich klar. Was wir über uns denken, wie wir über uns urteilen hat mit unserer tatsächlichen Leistung häufig nicht das Geringste zu tun!

Ich genoss mein Studium.

Ich nutzte meine Rebellion jetzt gegen die Stimme, die mir sagte: “Was glaubst du denn, wer du bist?”

Meine Antwort heute ist einfach: “Ich bin.”

Und das bedeutet zuallererst, mit dem (Ver-)Urteilen aufzuhören.

Zu akzeptieren, wer ich bin. Und zwar die Stärken genauso wie die Schwächen!

Wie viel Glück kann man aushalten?

Ich habe in den vielen Jahren, die ich mit Menschen arbeite, festgestellt, dass es für viele sehr schwierig ist, Glück und Erfolg und Zufriedenheit in ihrem Leben zuzulassen. Sätze wie “Vögel, die morgens singen, holt abends die Katze”, oder “Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben”, oder ganz einfach “Freu dich bloß nicht zu früh” haben in vielen Menschen die Vorstellung genährt, dass sie realitätsferne Träumer sind, wenn es ihnen gutgeht. Dass man immer aufpassen muss!

Ich meine: Angst ist ein schlechter Ratgeber.

speaking2Und deshalb unterstütze ich heute mit Leidenschaft andere, die diesen Stimmen in ihrem Inneren auch nicht mehr folgen wollen. Die frei ihren Weg gehen möchten.

Was wäre, wenn Sie sicher wären, Sie sind gut genug? Wenn Sie wüssten, Sie sind bereits im Besitz all dessen, was Sie brauchen, um ein zufriedenes, erfolgreiches Leben zu führen? Wenn Sie Ihren Weg aus Entspannung heraus gehen könnten anstatt unter Druck?

Vereinbaren Sie ein Mini-Coaching mit mir und erleben Sie das hautnah.

Ich arbeite seit über zwanzig Jahren mit Menschen. Nach dem Studium absolvierte ich in den USA und Deutschland außerdem eine professionelle Coachingausbildung (zertifiziert von der International Coaching Federation).

Ich bin: Mutige Begleiterin. Präsent. Erfahren im Umgang mit einschüchternden Stimmen im Inneren. Intuitiv. Herzlich. Freiheitsliebend. Unkonventionell. Mitfühlend. Optimistisch.

Was mir wichtig ist: Freiheit. Spielräume eröffnen und nutzen. Entwicklung. Demut. Wertschätzung und Herzlichkeit. Klarheit. Respektvoller Umgang. Eigenverantwortlichkeit. Unabhängigkeit.

Was ich liebe: Menschen unterstützen, die ihre eigenen Werte leben wollen. In ihrer Familie. In Beziehung mit anderen. In der Arbeit. In Bezug auf ihren Körper. Lösungsorientiertes Handeln. Aufbruch. Einfachheit. Stille. Lachen. Jetzt sein.

Herzlichst

unterschrift