Machdochwasduwillst

09 Jan Die Ketten sprengen: In 2018 leben, wie du willst

Schluss mit dem Muss. Schluss mit der Fremdbestimmung. Es ist dein Leben! Du willst es mit den Dingen verbringen, die für dich wesentlich sind. Richtig. Wichtig. Erfüllend. Stimmt’s?

Und du weißt – dein Selbst weiß es – was das ist. Du spürst es, wenn du hinhörst, in jeder Zelle. Dein Körper ist ein Ratgeber von weit größerer Weisheit als dein logischer Verstand.

Klare Luft atmen. Den eigenen Körper spüren. Beim Yoga oder Tanz. Nicht nur, wenn es in den Schultern zieht nach stundenlanger Paralyse durch den Computerbildschirm mit seinen nicht enden wollenden Suggestionen von wichtigen Informationen oder Aufgaben. Oder Lockrufen.

Dich ausdrücken. In Bewegung, Worten, Bildern. Durch Berührung. In Musik. Dich mitteilen. Verletzlich, offen – einfach du sein. Authentisch und wunderbar unperfekt. Lebendig und echt. Kraftvoll.

Allzuoft ist es nicht unser Selbst – der weiseste, wohlmeinendste und unabhängigste Teil von uns – der darüber bestimmt, was wir tun. Allzuoft hängen wir in den Ketten von Konditionierungen, Gewohnheiten und Ängsten.

Das wird besonders zum Jahreswechsel deutlich. Und sobald die Energie nach den Rauhnächten wieder ansteigt, also gerade jetzt, erwacht die “Geburtsenergie”: der Wunsch – und die Kraft! – für einen neuen Anfang.

Hier sind 12 wirksame Tools, um diese Energie wirklich zu nutzen und die Ketten zu sprengen. Du brauchst sie nicht alle anzuwenden. Nummer 7 und 12 sind unverzichtbar (und Nummer 11 unhintergehbar), ansonsten such dir einfach die heraus, die dich jetzt gerade am meisten ansprechen.

1. Gewinne Klarheit über dein Warum

Dieser Schritt ist wichtig, wenn du nicht klar bist in Bezug auf das, was für dich anliegt.
Setze dich einmal am Tag still hin und richte deine Aufmerksamkeit auf das, was dir am Herzen liegt. Fühle, wie es sich anfühlt, dafür aktiv zu sein. Nimm wahr, wie es sich anfühlt: Das ist mir wirklich wichtig.

Wenn du diesen Schritt ausführlich machen möchtest, kannst du dieses Arbeitsbuch zur Unterstützung benutzen:

2. Vom Ich zum Wir

Vielen Menschen fällt es schwer, etwas nur für sich zu tun. Auf Facebook z.B. sieht man deutlich: auch was ich für mich selber mache (am Strand liegen) wird aufgewertet, wenn andere daran teilhaben. (Wozu sonst würde jemand seine Strand-Selfies posten?) Was ist der tiefere Sinn dahinter, Musik machen zu wollen? Wer außer dir selbst hat etwas davon, wenn du das tust? Wenn du das Bild malst, das Buch schreibst, für deinen Körper etwas tust? Denk an die Menschen, deren Leben bereichert wird dadurch, dass du tust, was du gern tun würdest. Und sei es, dass es eine Freude ist, in deiner Gesellschaft zu sein, weil du zufrieden bist!

3. Mach es machbar

Anstatt sich vorzunehmen, täglich 4 Stunden am Klavier zu sitzen ist es besser, es ein paar Minuten tatsächlich zu tun. Wenn du Ordnung in deinem Zuhause schaffen willst, fang mit einem Quadratmeter an. Räum den auf und halte ihn eine Woche lang ordentlich. Dann nimm dir den nächsten Quadratmeter vor.
Finde heraus, was wirklich machbar ist – und freue dich daran!

4. Sei klar im Moment

Lege dein Handy in ein anderes Zimmer. Schalte das Telefon stumm. Mach den Computer aus oder benutze Apps wie z.B. Stay focused.

5. Erweitere dein System

Finde andere, die das gleiche Ziel haben wie du. Verbündet euch. Z.B. in einem täglichen Telefonat. Es reichen 10 Minuten, in denen ihr euch berichtet, a) was gestern gut geklappt hat und b) was der Plan für heute ist. Ermutigt euch gegenseitig. Spiegelt euch, ob die Pläne realistisch sind. Übt keine Kritik, auch nicht an Euch selbst. Feiert Eure Erfolge. Teilt Eure Freude über das, was ihr erreicht habt.

6. Deine Willenskraft ist unsinkbar wie die Titanic. Verlass dich nicht auf sie.

Je mehr Entscheidungen wir treffen müssen, umso mehr ermüdet unsere Willenskraft. Gehörst du zu den Menschen, die sich morgens und abends die Zähne putzen? Wenn ja, dann hast du eine Routine entwickelt, du brauchst keine Willenskraft, um das zu machen. Jede, die einmal eine Diät gemacht hat, weiß, welche Folgen es hat, wenn man der Willenskraft den Job überlässt, dafür zu sorgen, die Ernährung umzustellen. Es funktioniert nicht auf Dauer. Triff die Entscheidung ein Mal. Für einen begrenzten Zeitraum. Ideal ist: morgens, für den einen Tag. Gehe eine Verpflichtung ein und mach, wozu du dich verpflichtet hast. Kümmere dich nicht darum, ob du Lust dazu hast oder nicht.

7. Stell dich ins Feuer

Das zu tun, was Erfüllung bringt, bedeutet nicht, die ganze Zeit in ekstatischem Jubel zu verbringen. Es kann mühevoll sein. Langweilig. Sogar schmerzhaft. Das gehört dazu. Akzeptiere, dass du dich nicht immer gut fühlst. Wenn du nur Spaß und Vergnügen willst, dann kannst du dir erlauben, auf Mühe zu verzichten. Wenn es dir um etwas anderes geht, dann gehört das Verlassen der Komfortzone dazu. Das fühlt sich manchmal an wie verbrennen. Hab Vertrauen. Dem Feuer fällt nichts Wertvolles zum Opfer. Zu Asche wird das, was transformiert werden muss, damit Wärme und Licht entstehen!

8. Lass dir nicht alles von dir selbst gefallen

Wie redest du mit dir? Fragst du dich häufig solche Sachen wie „Wieso kriege ich das nicht hin?“ Statt nach dem „Wieso“ zu fragen, frage dich: „Wie kann ich das hinkriegen?“ und „Was wäre ein erster, machbarer Schritt?“ Kritisiere dich nicht. Schimpfe nicht mit dir. Die letzten Stunden sind vorbei, es lohnt sich nicht, darüber nachzudenken, was du da anders hättest machen können. Hätte, hätte, Fahrradkette. Das bringt nichts. Du hast dein Bestes gegeben. Was war, ist vorbei. Was kannst du jetzt tun, um dich in die gewünschte Richtung zu bewegen?

9. Achtung Falle!

Benutzt du oft Redewendungen wie „Ich werde bald…“, „Ich muss bald mal…“, oder „Ich sollte wirklich…“. Faste für eine Woche von solchen Sätzen. Sprich vom Heute. Sprich nicht davon, was du tun willst, sondern davon, was du getan hast – und was dir Freude gemacht hat. Wenn du dich sagen hörst „Ich möchte heute noch xy tun“, dann lege gleich konkret eine Zeit fest, in der du das tun wirst. Wenn du drauf und dran bist, am Telefon zu sagen „Ich habe heute schon wieder nicht xy gemacht“ dann sag: „Mir ist gerade etwas Wichtiges eingefallen, ich rufe dich in einer halben Stunde wieder an“ und mach xy!
Wenn du persönlich mit jemandem zusammen bist und das nicht unterbrechen kannst – rede nicht darüber. Nimm wahr, wie sich das anfühlt, es nicht gemacht zu haben und nimm dir vor, das am nächsten Tag anders zu machen, aber mach es nicht zum Thema Eures Gesprächs. Es besteht die Gefahr, das Verhaltensmuster zu einem beziehungsstiftenden Element zu machen, was du dann nicht mehr so leicht aufgeben kannst, um die Beziehung nicht zu gefährden!

10. Bestärke dich

Schreibe abends vor dem Schlafengehen eine Dankbarkeitsliste. Die bringt ins Bewusstsein, was schon alles gut ist und funktioniert. Das ermutigt.

11. Binde dich an die Quelle an

Wir haben wenig Kontrolle über uns und unser Leben. Machst du deine Gedanken selber? Woher kommen sie? Schopenhauer sagte es so: „Der Mensch kann zwar tun, was er will. Er kann aber nicht wollen, was er will.“ Du hast es nicht in der Hand, ob du einen guten Einfall hast, ob du das für dich richtige willst. Es gibt eine Quelle dafür. Wie wir uns die vorstellen und nennen, das hängt davon ab, in welchem Kulturkreis wir zu Hause sind und von unserem Bewusstseinszustand. Wie auch immer das für dich ist – du kannst dieser Quelle zuwenden und um Unterstützung bitten. Um Bereitschaft. Um Führung.

12. Fang an

Jetzt. Tu etwas. Eine konkrete Handlung. Drei Minuten. Dir zuliebe.

Wenn dir das nicht gelingen will: buche hier ein kostenloses Gespräch. Gemeinsam finden wir heraus, wie du den ersten Schritt machen kannst, damit 2018 dein Jahr wird!

No Comments

Post A Comment